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Dienstag, 26. Januar 2016

Wann habt ihr das letzte Mal ausgemalt? Trend: Malbücher für Erwachsene

Ihr Lieben,

vor einiger Zeit erzählte mir eine Freundin, dass sie ein Malbuch ausmalt. Wie jetzt, ausmalen?! Das macht doch meine kleine Tochter - zumindest versucht sie es ;-) Und meine Freundin tut sich damit auch schwer, weil es ihr innerhalb einer psychologischen Therapie verordnet wurde. Ihr Therapeut meinte, dass es sehr entspannend sein kann. Meine Freundin versucht sich immer noch.

Selbst die Süddeutsche Zeitung hat Anfang letzten Jahres den Trend aufgegriffen.
http://www.sueddeutsche.de/stil/trend-malbuecher-fuer-erwachsene-kritzeln-gegen-den-stress-1.2434628
"Immerhin, wer gerne ausmalt, einfach so, weil es ihm Spaß macht, braucht nun nicht mehr seine Kinder als Vorwand. Er ist Teil einer internationalen Bewegung. "Ausmalen ist jetzt sozial akzeptiert", sagt Illustratorin Basford. Muss man sich schließlich erst mal trauen: eine Verabredung absagen, weil man lieber mit einem Paket Buntstifte zu Hause sitzt und Amseln im Blätterwald ausmalt."
Knapp zehn Monate später gibt es einen Selbstversuch einer Spiegel online Redakteurin.
http://www.spiegel.de/stil/malbuecher-fuer-erwachsene-selbstversuch-ausmalen-im-cafe-a-1059366.html
"Wo malen eigentlich die ganzen Leute, die die 1,5 Millionen Exemplare vom "Geheimen Garten" gekauft haben? Und die Manager? Kolorieren die ihre Blumen und Käfer nach einem 18-Stunden-Tag heimlich in einem einsamen Hotelzimmer, damit bloß keiner zuschaut? Lauert hinter der floralen Harmonie im "Zauberwald" gar ein subversiver Kern, weil die erwachsene Malbuchszene von dieser Gesellschaft so wenig akzeptiert wird?"
Juhu, ich kann jetzt malen ohne Alibi - anscheinend auch in der Öffentlichkeit. In der Schule habe ich auch gerne im Kunstunterricht gemalt, allerdings ohne Buch. Beim großen Onlinehändler Amazon reicht die Angebotspalette von Traumgärten und Blumenmeer über geheimnisvolle Wälder bis hin zu fantastischen Tierwelten, Traumreisen und kreativer Auszeit.

Ich glaube ich werde ausmalen ausprobieren und euch davon berichten und meine kreativen Werke zeigen.

Bis dahin spitze ich schon mal die Buntstifte an!!!
Yvonne

DIY: Wimpelkette für langweilige Bilderrahmen, Kuchen, Pflanzen

Ihr Lieben,

schöne Fotos verdienen schöne Bilderrahmen - besonders die Bilderrahmen fürs Kinderzimmer. Ich hatte noch klassisch weiße Bilderrahmen liegen und wollte nicht unbedingt neue Rahmen kaufen. Aber einfach weiße und schlichte Rahmen finde ich für ein Kinderzimmer langweilig. Deshalb habe ich aus selbstklebendem Papier-Dekoband (z.B. aus dem Schreibwarenladen oder aus dem Drogerie-Markt) eine Wimpelkette gebastelt.











Dazu brauche ich etwas Garn - ich habe Bakers-Twine verwendet, weil es sehr gut zu dem feinen Papier-Dekoband passt sowie eine Schere. Und natürlich die Bilderrahmen.
Bei der Wahl der Farben und der Länge habt ihr alle Freiheit. Je nachdem wie es euch gefällt.

Et voilà, fertig ist die Wimpelkette!!!


Übrigens kann auch der Bilderrahmen mit dem Dekoband beklebt werden. Ein schönes Foto oder Bild in den Rahmen gesteckt und eine schöne und schnell gemachte Geschenkidee ist entstanden. Die Beschenkten freuen sich dann nicht nur über das Foto, sondern auch über den selbstgestalteten und individuellen Bilderrahmen. :-)

Wer die Wimpelkette nicht an einen Bilderrahmen kleben möchte, kann sie auch gerne an Schaschlik-Stäbchen befestigen - wie eine Wäscheleine - und damit z.B. einen Kuchen dekorieren. Das sieht besonders hübsch auf kleinen Kinderkuchen an Geburtstagen aus.

Oder ihr steckt die Wimpelkette in einen Blumentopf. Wenn die kleine Pflanze gerade nicht blüht, ersetzen die Wimpel die Blüten und verschönern einem die Zeit bis zur nächsten Knospe.

Viel Spaß beim Nachbasteln und verschenken!!!
Yvonne

Tipp:
Das Dekoband lässt sich ganz einfach und rückstandslos vom Bilderrahmen entfernen, falls Ihr oder eure Kinder keine Lust mehr auf den Style habt/ haben.

Mittwoch, 20. Januar 2016

DIY: Das Spiegelei - Zutaten für die Kinderküche

Ihr Lieben,

letztens erklärte mir meine Tochter, dass in ihrer Spielküche noch ein Spigelei fehlt. Seit dieses neue Möbelstück bei uns Einzug gehalten hat, werden alle Familienmitglieder mit Hingabe bekocht, bebacken und mit Getränken versorgt. Als hätte Greta vorher noch nie etwas anderes gemacht. :-)

In gut sortierten Kinderspielzeugläden gibt es unzählige Kleinigkeiten, die den Küchenspielspaß so real wie möglich gestalten. Leider blieb meine Suche nach einem Spiegelei erfolglos. Klar, ich hätte auch im Internet danach suchen können und wäre bestimmt fündig geworden. Aber ich dachte mir, ich nähe das Spiegelei einfach selbst.

Deshalb suchte ich in meiner Utensilienkiste nach Filzresten in weiß, gelb und orange und produzierte kurzerhand selbst Spiegeleier.


Zutaten für Spiegeleier aus Filz:

- Textilfilz in weiß, gelb und orange
- Schere
- ggf. Glas als Schablone
- Bleistift
- Nähmaschine
- Pfanne, damit ihr wisst, wie groß das Ei werden soll

Aus dem weißen Filz schneidet ihr Kreise für das Eiweiß aus. Und aus dem gelben bzw. orangen Filz kleinere Kreise für das Eigelb.
Einzelteile aus Filz
Dann legt ihr das gelbe Filz auf das weiße und näht es mit der Nähmaschine (einfacher Stepstich) fest.

Am besten nicht symmetrisch aufnähen, dann sieht das fertige Ei später natürlicher aus. :-)
Und hier sind die fertigen Spiegeleier! Die sehen richtig lecker aus.



Die fertigen Spiegeleier! 
Viel Spaß beim nachbasteln und bekochen lassen!
Yvonne

Sonntag, 17. Januar 2016

Nicht schnacken - einfach machen.

Ihr Lieben,

jetzt ist es soweit, ich betrete neues Terrain. Ich gehe unter die Blogger. 
Warum fragen sich jetzt sicherlich viele? Wieder so ein Blog mehr. Ja, genau.

Ich beginne zu schreiben, weil es Tage gibt an denen ich so viele Dinge erlebe, die ich gerne teilen möchte. Und weil ich gerne Sachen selber mache. Zum Beispiel nähe ich gerne, wenn es die Zeit zulässt oder ich häkele kleine Amigurumis - das sind kleine gehäkelte Tierchen - oder ich bastle Dinge aus Papier. Oder ich hübsche etwas in die Jahre gekommene Gegenstände wieder auf.

Die Idee des bloggens begleitet mich schon einige Zeit. Das erste Mal dachte ich nach der Geburt meiner Tochter Greta daran. Aber wie es so ist, hatten während dieser neuen und aufregenden Mama-Zeit andere Dinge Priorität. So verbannte ich diese Idee ganz hinten in meinem Kopf.

Die Monate und Jahre vergingen und das zweite Kind wurde geboren. Eigentlich die ideale Zeit zum Blog starten. Allerdings ließ mir meine zweite Tochter Berit im ersten Jahr nur sehr wenig Freiräume. Und so vergehen die Monate bis heute. Und heute ist es soweit, ich mache es einfach. Ich schreibe meinen ersten Blogeintrag!

Und wer sich jetzt fragt, wie ich auf den Namen Winterspatzen gekommen bin. Ich habe heute morgen aus dem Fenster geschaut und alles war ganz wunderbar frisch verschneit, zudem versuchten einige Meisen den Meisenknödel auf dem Balkon zu verspeisen. Und so ist der Name für den Blog entstanden. Winterspatzen gefiel mir besser als Wintermeisen. ;-)

Ich freue mich auf eure Kommentare.

Lasst es euch gutgehen.
Yvonne